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Archive for the ‘Allgemein’ Category

… zumindest schon einmal virtuell 😉

Wie wir ja bereits berichtet haben, sind wir seit einiger Zeit in engeren Kontakt mit Lisa & Michael vom Experimentselbstversorgung.net
Nicht nur, dass sich eine wirklich tolle Freundschaft entwickelt hat, nein es ist sogar so, dass wir uns vorstellen können, miteinander eine Hofgemeinschaft zu gründen.
Der erste Schritt und die erste Idee ist nun, dass wir unsere „Blogs“ zusammenlegen und so ziehen wir um und schreiben ab sofort auf Experimentselbstversorgung.net mit. Gemeinsam einen Blog zu pflegen ist nicht nur geteilte „Arbeit“ sondern wir werden so auch mehr Menschen erreichen, als wenn jeder für sich schreibt. Wie im wahren Leben halt: auch hier ist man gemeinsam stärker – einer der Gründe, warum es uns in ein Gemeinschaftsleben zieht.
Wir freuen uns sehr auf das gemeinsame virtuelle Projekt und freuen uns, wenn ihr mit uns „nach drüben“ umzieht 🙂

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Nachdem wir uns seit einer Weile viele Gedanken über wachsende Netzwerke für eine enkeltaugliche Welt machen, kommt mir auch hier der Begriff Globalisierung in den Sinn. Ist denn die Globalisierung wirklich negativ? Warum verwenden die Menschen dieses Wort nur im Sinne von einer wirtschaftlichen Vernetzung von Ländern und Konzernen die nachhaltig die Umwelt und Lebensgrundlagen von vielen verschlechtern? Vieles was gehört und gelesen werden kann ist natürlich nicht gut für eine bessere Welt in der nachkommende Generationen Spass daran haben und sich weiter entwickeln können.

ABER…..

Ist es nicht so, dass genau diese Globalisierung auch sehr viele Chancen und Vorteile mit sich bringt?

Ist Globalisierung im übertragenen Sinne nichts anderes als der Prozess das die Menschen überall auf der Welt näher zusammen rücken, sich besser austauschen, kooperieren und Projekte vorantreiben?

Aus meiner Sicht schon. Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Bewegungen die ganz eindeutig von gerade diesen Dingen profitiert haben und sich daher weltweit ausbreiten. Das wird aus meiner Sicht die Globalisierung 2.0. Eine Globalisierung der Nachhaltigkeit und Menschlichkeit die auf einer Ebene stattfindet das sich Menschen wieder entwickeln können und zueinander finden.

Transition Town Movements
Permaculture Netzwerke
Tauschkreise
und und und….

Alle diese Bewegungen haben eines gemeinsam. Sie haben das Ziel sich weltweit zu vernetzen und wollen gegenseitig von Ihren Erfahrungen profitieren und das funktioniert sehr gut. Jeder der daran interessiert ist seine Welt ein enkeltauglicher zu hinterlassen als er sie zur Geburt betreten hat, dürfte ein sehr großes Interesse an dieser Art der Globalisierung haben.

Es gibt die Globalisierung der Wirtschaft, der Politik, der Kultur und eben auch die Globalisierung der Nachhaltigkeit!

Wie seht Ihr das?

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Mit Schrecken stelle ich fest, dass es nun ein Jahr her ist, seit unser letzter Blogeintrag geschrieben wurde.
Und es ist somit über ein Jahr her, dass wir unsere Weg verlassen haben.
Was war passiert???‘
Bis Ende 2010 war ich nur nebenberuflich selbstständig. Trotz meiner Kinder war somit viel Zeit, in Zusammenarbeit mit Andi unseren Traum vom bewussten Leben schon ansatzweise zu leben. Klar, nicht zur Gänze und doch waren wir schon um einiges weiter, als wir nun JETZT sind.
Doch Anfang 2011 und natürlich teilweise auch schon vorher, fing meine Selbstständigkeit zum Explodieren an. Irgendwie hab ich durch Zufall eine Marktlücke entdeckt und nur wenige Monate später wurde dies zur Vollzeitarbeit.
Nicht nur, dass wir nun 4 Kinder hatten, die ihre Zeit brauchen, nein wir mussten und wollten viel Energie in die Firma stecken. Irgendwie war dies auch unser „Baby“ und es gab nur zwei Möglichkeiten: Die Firma verkaufen, oder sich voll hineinstürzen – einen Mittelweg war damals nicht zu sehen, denn der Wachstum war nicht wirklich zu bremsen. Was wir ja auch nicht wollten, schließlich bedeutete dies ja auch finanzielle Sicherheit.
Mittlerweile hat Andi seinen Job aufgegeben, arbeitet komplett in der Firma mit und wir haben vor 2 Monaten noch mal „expandiert“ mit 6 Mitarbeitern, größeren Büros uns mehr.
Zeit zum Glücklich sein, weil wir es geschafft haben?
Naja das kommt wohl auf die Sichtweise an. Finanziell ist es als Selbständiger immer ein Kampf, egal, wie „groß“ man ist. Klar, stolz bin ich auf das, was wir geschaffen haben.

Doch es blieb vieles auf der Strecke! Und das ist etwas, was wir uns wieder ins Leben holen wollen…
Back to the Basic oder so ähnlich.
Ohne gleich das derzeitige Leben aufzugeben, sondern Schritt für Schritt mit vielen Kleinigkeiten.

Wir wollen wieder mehr Zeit für uns und unsere Kinder, den Garten, Brot backen – Ausflüge in der Natur.
Abende bei Lagerfeuer mit langen Gesprächen, bewussten Einkauf (und Lebenswandel) und einfach mal nur SEIN.
Es scheint Jahrzehnte her, dass ich einfach mal nur dagesessen bin, die Ruhe genossen habe und an NICHTS gedacht habe.
Wann habe ich zuletzt mit viel Liebe in der Küche gestanden und ohne Zeitdruck irgendetwas leckeres geochst, gebacken oder eingemacht?
Wie oft kann ich derzeit wichtige Menschen treffen?

Ich bereue meine Entscheidung nicht, mich damals für meine Firma entschieden zu haben. Mir macht die Arbeit Spaß und ich wollte es so!
Aber ich habe übersehen, was dies in letzter Konsequenz bedeutet hat, nämlich eine zeitlang nur dafür und für nichts anderes zu leben und nichtmal mehr Zeit zu haben, an eigentlich wichtigen Werten festzuhalten. Und diese Zeit soll nun ihr Ende finden 😉

DAS ist es, wo wir wieder anknüpfen wollen: Trotz Job, das bewusste Leben wieder integrieren – erstmal im Kleinen, um sich daran wieder zu gewöhnen und dann immer mehr. Dann sehen wir weiter was das Leben bringt.

Also ihr Lieben, wir sind wieder zurück 🙂

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Da ich ja gestern erst über den Film Food Inc. schrieb, muss ich natürlich auch auf den neuen Film „Good Food – Bad Food“ hinweisen. Nebst den älteren Filmen wie „Earthlings“ sicherlich ein weiterer den man gesehen haben muss. Ab 20. Januar läuft er in den Kino´s an. Da dieser Film sicherlich nicht in jedem Kino gezeigt wird, findet Ihr unten auf dem Link zum Film einen Hinweis auf die Kinos bei denen er im Programm erscheint.

Ein Zitat möchte ich gleich vorweg nehmen, dass im Trailer vorkommt.

„Man sollte sich heutzutage nicht Guten Apetit zum Essen wünschen, sondern Viel Glück. Du weißt nicht was Du da zu Dir nimmst!“

Hier ist der Trailer zum Film:

Hier der Link zum Film:

Good Food – Bad Food

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Heute möchte ich Euch auf einen Film aufmerksam machen, den ich vorgestern auf 3Sat gesehen habe. Sehr viele Menschen machen sich heut zu Tage mehr und mehr Gedanken über das Thema „Lebensmittel“ und kaufen häufiger Bioprodukte oder regional ein. Dies ist ja auch einer der Gründe warum wir uns für die Permakultur und die Selbstversorgung interessieren, weil wir einfach nicht mehr von der konventionellen Lebensmittelwirtschaft abhängig sein wollen.

Der Film Food Inc. zeigt Euch anhand der Lebensmittelindustrie in den USA was heute auf den Tellern der Menschheit als Lebensmittel landet.

Seht selbst und bildet Euch eine Meinung darüber.

Wir sind uns sicher, dass wir mit unseren Plänen und dem heutigen Konsumverhalten auf einem ganz guten Weg sind.














Nach diesen Filmen, wünsche ich Euch einen guten Apetit und hoffe Ihr habt etwas wirklich essbares im Haus 🙂

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Wie schon geschrieben wollte ich nicht gleich über Erfolg oder Misserfolg meines Experimentes zur Gemüsebrühe berichten, da ich das Rezept erst ausprobieren wollte. Wie zu erwarten war, ist es aber ne ganz feine Geschichte, die ich auch lagern lässt und somit zur Vorratshaltung geeignet ist. Daher denke ich ist es auch eine sehr gute Option Gemüse „haltbar“ zu machen. Gerade bei Überschüssen die sich nicht unbedingt für anderes Dinge eignet lassen sich hier durch einkochen feine Suppenkreationen entwickeln.

Die Grundidee hierzu war, einfach vom Suppenbrühenersatz wie Brühwürfel, Pulver und Co. wegzukommen und kann eine salzreduzierte Variante darstellen. Wir hatten vor einigen Tagen Besuch von Freunden und standen vor dem Problem, dass es eine Glutenunverträglichkeit in der Familie gab. So nun wird da nicht unbedingt mit glutenhaltigen Produkten im eigentlichen Produkt gearbeitet, doch oft steht auf den Packungen dann noch drauf, es kööööönnte spuren von Gluten enthalten – was mitunter dann natürlich auch zu Problemen führen kann.

Darüber hinaus sind gerade die Bioversionen der Suppenbrühen in Pulverform seeeehr salzhaltig, da hier oft statt mit Glutamaten dann mit Salz Geschmack rein gebracht werden soll. Ende vom Lied ist, das Gericht schmeckt dann salzig und ansonsten irgendwie leer.

So, gesagt getan….. Rezept gesucht und los ging die Kocherei.

Mit Erfolg.

Je weiter man die Suppe einreduziert, lässt sich diese dann auch sehr gut zum würzen benutzen. Hierzu am besten dann in Eiswürfelform einfrieren. Zum Portionieren eignen sich Marmeladengläser sehr gut, denn wenn diese dann in 100-250ml abgefüllt sind hat man viele Portionen. Denn einmal geöffnet muss diese dann in 1-2 Tagen auch verbraucht werden sonst fängt die Brühe an zu müffeln.

Rezepte gibt´s im Internet viele….. und muss durch herum probieren noch eines finden, dass ich hier auch noch vorstellen möchte 🙂

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Das neue Jahr ist nun schon ein paar Tage alt und es ist noch nicht zu spät allen Lesern an dieser Stelle noch ein gutes Neues und erfolgreiches Jahr 2011 zu wünschen. Das letzte Jahr ging mit vielen Veränderungen bei uns zu Ende und hatten viele neue Erfahrungen im alten Jahr sammeln dürfen. Die letzten Monate waren geprägt von der Eingewöhnung mit unserem neuen Erdenbürger in unserer Familie und haben daher unseren schönen Blog hier etwas vernachlässigt.

Wir möchten uns hier nun aber zurück melden und das neue Jahr mit neuen Projekten und Ideen starten.

Das Gartenjahr beginnt erst in einigen Wochen, dennoch gibt es noch viel zu tun und zu planen. Darauf freuen wir uns schon und sind gespannt was dieses Jahr noch so alles bringen wird.

Vor einigen Tagen habe ich ein neues Rezept für eine selbstgemachte Gemüsebrühe ausprobiert. Die erste Version wird noch einige Tage gelagert und dann getestet, ich bin gespannt ob sie den Geschmackstest überstehen wird 🙂 Wenn dem so ist, dann gibt´s hier eine feine Anleitung dazu. Die gekauften Pulverbrühen sind mir meist viel zu versalzen als das ich davon eine vernünftige Suppe herstellen lässt. Wenn der Garten dann auch die Zutaten liefert, ist das eine feine Lösung um Gemüseüberschüsse für den Winter zu verarbeiten. Im Winter isst man ja bekanntlich am meisten Suppe.

Liebe Grüße und bis bald

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