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Es ist März und so langsam werden die Tage wieder wärmer und länger. Das heißt die Gartensaison 2011 steht vor der Tür. Wir freuen uns schon wieder auf das Buddeln in der Erde. Die Kinder turnen wieder fleißig draußen herum und machen Ihre ersten Experimente, dass bedeutet sie matschen mit Wasser und Erde im Eimer herum.

Bei uns kamen auch die ersten Samen in die Erde. Da es leider diesmal nicht geklappt hat nach dem Mondkalender zu säen, sind unsere Paprika und Chilli´s dieses Wochenende auf die Heizung unter einem Dachfenster gekommen. Drei Töpfe mit einer Paprika Mischung (teilweise auch aus gekauften Bio-Paprika gesammelt), einer Sorte Gewürzpaprika und der Sorte Peperoni Lombardo.

Wir benutzen dafür meistens einfach die Behälter die bei uns in der Küche anfallen. So waren es diesmal Plastikschalen in denen Champignons verkauft werden. Erde rein, Samen rein, Wasser drauf und mit einer Folie abdecken. Fertig!



Wir kaufen fast nur Bio-Saatgut, es sei denn wir bekommen die gewünschte Sorte einfach nicht in dieser Qualität. Daher haben wir uns bereits die erste Ladung Saatgut von Dreschflegel geordert.

Für´s Erste haben wir folgendes bestellt:

- Zuckermais Rainbow Inka
- Spinat Matador
- Cocktail Tomate Celsior
- Berglauch
- Petersilie Grüne Perle
- Rosenkohl Harald 51
- Mittelfrühe Möhre Guerande
- Zucchini Zuboda
- Grünkohl Halbhoher Grüner Krauser
- Kohlrabi Blaril
- Tomate De Berao (2x)
- Paprika Sweet Chocolate
- Salattomate Matina
- Gewürzpaprika
- Peperoni Lomardo

Natürlich kommen da noch jede Menge dazu und ergänzt unseren bestehenden Bestand vom letzten Jahr.

Ich bin gespannt wie das Gartenjahr 2011 wird und freue mich auf´s buddeln.

Da ich ja gestern erst über den Film Food Inc. schrieb, muss ich natürlich auch auf den neuen Film „Good Food – Bad Food“ hinweisen. Nebst den älteren Filmen wie „Earthlings“ sicherlich ein weiterer den man gesehen haben muss. Ab 20. Januar läuft er in den Kino´s an. Da dieser Film sicherlich nicht in jedem Kino gezeigt wird, findet Ihr unten auf dem Link zum Film einen Hinweis auf die Kinos bei denen er im Programm erscheint.

Ein Zitat möchte ich gleich vorweg nehmen, dass im Trailer vorkommt.

„Man sollte sich heutzutage nicht Guten Apetit zum Essen wünschen, sondern Viel Glück. Du weißt nicht was Du da zu Dir nimmst!“

Hier ist der Trailer zum Film:

Hier der Link zum Film:

Good Food – Bad Food

Heute möchte ich Euch auf einen Film aufmerksam machen, den ich vorgestern auf 3Sat gesehen habe. Sehr viele Menschen machen sich heut zu Tage mehr und mehr Gedanken über das Thema „Lebensmittel“ und kaufen häufiger Bioprodukte oder regional ein. Dies ist ja auch einer der Gründe warum wir uns für die Permakultur und die Selbstversorgung interessieren, weil wir einfach nicht mehr von der konventionellen Lebensmittelwirtschaft abhängig sein wollen.

Der Film Food Inc. zeigt Euch anhand der Lebensmittelindustrie in den USA was heute auf den Tellern der Menschheit als Lebensmittel landet.

Seht selbst und bildet Euch eine Meinung darüber.

Wir sind uns sicher, dass wir mit unseren Plänen und dem heutigen Konsumverhalten auf einem ganz guten Weg sind.














Nach diesen Filmen, wünsche ich Euch einen guten Apetit und hoffe Ihr habt etwas wirklich essbares im Haus :)

Mein Lieblingsbrot-Rezept!

Die ganze Familie liegt krank im Bett – außer mein Sohn, der heute bei Oma & Opa sein darf und außer mir:
Ich habe wirklich lange gebraucht, um nach der Geburt so richtig auf die Beine zu kommen und eigentlich bin ich erst seit ca. 1 Woche endlich so richtig fit.
Hoffen wir, dass es so bleibt- auf jeden Fall nutze ich die Zeit, um mich wieder etwas mehr in Punkto Haushalt und Kochen einzubringen :-) hat das ja die letzten Monate Andi komplett alleine gemanagt (DANKE!).

Gestern und heute hatte ich mal wieder Lust, Brot zu backen.
Das machen wir meistens selber – schmeckt einfach besser ^^.

Da es nicht jeder so mit Hefe- gehen lassen hat, möchte ich Euch hier ein Brotrezept vorstellen, was nicht nur lecker und super gesund ist:
Sondern wo die Zubereitung nur 10 Minuten benötigt, weil die Hefe NICHT gehen muss.

Man nehme:
500 gr Vollkornmehl, Dinkel oder Weizen und am besten frisch gemahlen
1 Würfel Hefe
1 Prise Rohrohrzucker
2 TL Salz
50 g  Haferflocken
50 g Sesam
50 g Sonnenblumenkerne
2 EL Essig (am besten Obstessig)
1/2 Liter lauwarmes Wasser

Die Hefe löst man in Zucker auf und dann werden einfach alle Zutaten miteinander vernknetet.
5-10 Minuten lang so richtig kräftig ^^
Das alles in eine Kastenform füllen (ausgefettet und gemehlt) und in den KALTEN Backofen rein:
200 Grad 1 Stunde backen FERTIG.
Das tolle ist, man kann Sonnenblumenkerne und Sesam beliebig austauschen, z.B: gegen Kürbiskerne, Mohn,
Leinsamen usw.
Nur die Haferflocken haben sich bewährt- nicht zu tauschen ^^

Hier nun ein Foto meines Werkes:


 

 

 

 

Und weil es so schön war, habe ich mich heute noch an selbst gebackenem Vollkorn-Toastbrot versucht.
Da dieses aber erst am nächsten Tag angeschnitten werden sollte, gibt es heute nur das Foto und morgen dann den Bericht, ob es auch wirklich was geworden ist + Rezept ^^

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir es leider letztes Jahr nicht zur Gründungsveranstaltung des Permakulturnetzwerkes Bayern geschafft hatten, war dieser Termin letzten Sonntag in Gauting ein absolutes MUSS für uns. Gegründet worden ist das Netzwerk vor etwa einem Jahr in Landau an der Isar. Also mitten im schönen Niederbayern.

Das Jahrestreffen findet einmal jährlich irgendwo in Bayern statt und bietet allen Interessierten und Aktiven ein Forum um sich auszutauschen, zu vernetzen und neue Menschen kennen zu lernen.

Dieses Jahr fand das Treffen in Gauting statt. Dort führt Christiane Lüst das Biocafe und Treffpunkt Öko&Fair www.oeko-und-fair.de und bietet auch Platz für Veranstaltungen unter anderem auch zum Thema Permakultur an. In diesem Cafe befindet sich auch ein Bioladen sowie eine Bibliothek für so allerlei Interessante Bücher. Wer also dort in der Nähe wohnt oder auf der Durchreise ist, es ist auf jeden Fall ein Besuch wert!

Letzten Sonntag war der Ort dort sehr gefüllt und war völlig überrascht, dass sich gut 50 Teilnehmer dort aus den verschiedensten Regionen eingefunden haben. Was mich besonders begeistert hat, dass so viele Menschen aus Niederbayern und damit aus der Umgebung kamen. Auch haben wir an dem Tag sehr nette Menschen aus Eggenfelden kennen gelernt, die nur ein paar Kilometer entfernt wohnen und auch ähnliche Pläne haben wie wir.

Es wurden interessante Projekte vorgestellt und auch über ReWiG berichtet. Das ist eine Regionale Wirtschaftsgemeinschaft die gerade im Begriff ist in München eine Genossenschaft zu gründen. Der Ansatz ist der, dass in erster Linie die Region mittels einer alternativen Währung gestützt und für die Gemeinschaft auf betrieben wird. Das Konzept klingt sehr vielversprechend und kann nur empfehlen sich das auf der Website www.rewig-muenchen.de einmal anzusehen.

Zu guter Letzt habe ich auf der Veranstaltung auch ein ganz tolles Buch aus dem Ökobuch Verlag erworben. Anja und Marko Kraft (www.erdenkraft.net) haben auf dem Treffen viele nützliche und interessante Dinge zum Verkauf angeboten. Dort fand ich das Buch zu meinem Thema dieses Jahr, dem geplanten Solardörrgerät. Das Buch heißt „Dörren und Trocknen mit der Sonne“ und kam erst letztes Jahr auf den Markt. Mehr davon berichte ich im Zusammenhang mit meinem Bauprojekt im Frühling.

Weitere Informationen zur statt gefundenen Veranstaltung entnehmt Ihr unter folgendem Link:

http://permakulturnetzwerkbayern.wordpress.com/

Der Januar ist schon einige Tage alt und bald geht die neue Gartensaison wieder los. Der Schnee soll zwar wieder kommen, doch die ersten Schneefreien Tage haben auch uns aus dem Winterschlaf geweckt. Die Gartenbücher liegen wieder überall herum, auch der erste Kräuterkatalog von Rühlemann´s ist schon im Haus. Die erste Liste für Dreschflegel ist im entstehen und dabei lasse ich auch das letzte Jahr in Gedanken Revue passieren.

Was hat geklappt, was muss nochmal probiert und was kann vergrößert werden.

Tomaten hatten wir letztes Jahr in Massen. Ab Juni/Juli mußten wir keine Tomaten mehr zukaufen und sind damit bis in den Herbst gekommen. Angebaut hatte ich diese an verschiedensten Stellen. In Eimern vor dem Haus, an der Sonnen und Halbschattenseite sowie unten auf dem Feld. Mein Feldversuch gestaltete sich so, dass ich dort Strauchtomaten einfach ins Beet gesetzt hatte und habe diese wild wachsen lassen. Das Ergebnis war, dass ich dort unmengen an Tomaten hatte, die aber so schnell von den Enten – ja unseren Enten – und vor allem den Schnecken angefressen waren. Um dem zu entgehen, habe ich begonnen die am Boden entlang wachsenden Stauden hochzubinden. Das ging aber eher schlecht als recht, denn die Pflanzen hatten sich am Boden so verzweigt das dort ein regelrechter Tomatendschungle entstanden ist. Leider habe ich da keine Bilder davon.

Mein eigentlicher Plan war ein Tomatenhaus zu bauen, um die Tomaten in ein überdachtes Beet zu setzen. Ende vom Lied war, dass mich das Wetter zu der Zeit so demotiviert hatte das ich die Tomaten dann doch wieder in den Kübel gesetzt hatte. Dort lief alles wunderbar und wurde 14-tägig mit einer EM-Lösung gegossen. In diesem Jahr werde ich das Tomatenhaus auf jeden Fall angreifen, da ich gesehen habe das unten der Boden viel mehr für die Tomaten hergibt und der Ertrag somit noch um ein vielfaches gesteigert werden kann.

Paprika wurde in Kästen abgebaut und wuchsen auch gut an. Da ich aber letztes Jahr mit dem ansäen zu spät dran war, ist da nicht viel drauß geworden. Einige Paprika´s haben wir ernten können und waren ERSTE KLASSE! Dieses Jahr werden die Paprika noch Ende Januar – nach Mondkalender – angesäht und vorgezogen. Auf diese Weise müßte auch da die Ausbeute wesentlich größer werden. angedacht ist hierfür ein foliertes Beet, damit ich Bedingungen wie im Foliengewächshaus zustande bekomme.

Chilli´s hatte ich auch angesetzt, nur geworden ist daraus nichts. Wir waren zwei Tage nicht zu Hause und hatte diese vergessen von der sonnigsten Seite des Hauses in Sicherheit zu bringen. An den beiden Tagen war´s nämlich so heiß, das mit die 12 Pflanzen komplett vertrocknet sind. Seeeeehr schade, aber was dazu gelernt.

Unsere Zucchini´s mußten wir dieses Jahr leider vom Bauernhof zukaufen. Ich hatte mehrere Pflanzen vorgezogen und dann ins Beet ausgesetzt. Nur waren die Schnecken schneller als meine Laufenten, mit dem Ergebnis das die Pflanzen naja verspeist wurden. Dafür hatten wir eine richtig große Ausbeute an Kürbissen. Drei Kürbispflanzen habe ich ausgepflanzt wobei nur aus einer was geworden ist. Das hat auch dick gereicht, denn dort hingen vier riesige Kürbisse dran mit ca. einem Gesamtgewicht von 30kg. War seeeehr lecker.

Salate hatten wir versucht, sind aber nur bedingt etwas geworden. Zu heiß, dann zu naß und vermutlich war das Subtrat auch nicht das richtige. Da aber neben dran ein Bauernhof seine großen Salate für 50Cent das Stück verkauft und eine reiche Auswahl an unbehandelten Salaten und Gemüsen hat…. konnten wir uns so mit Produkten aus dem Boden der Region versorgen ohne im Supermarkt zu ordern.

Spinat gab´s auch ganz leckeren, der in meinem Minihochbeet seeeeehr gut gewachsen ist. Samen konnte ich dort auch sicherstellen. Des weiteren hat er sich dort von selbst verbreitet, denn unter der Schneedecke begann er bereits wieder zu sprießen und kann bald dort schon wieder geerntet werden. Yummi. Testweise habe ich dort noch Karotten angesäht und nicht wirklich ernst genommen. Das sah alles so mickrig aus und es war kaum grün dran gewesen, doch da gabs einige die dort gut gewachsen sind. Auch das wir wiederholt und ausgeweitet.

In diesem Jahr stehen mehrere Dinge auf dem Programm.

Eine Treppe muss gebaut werden, damit wir von unserem Gartengrundstück durch die Hecke auf unser Wiesengrundstück kommen. Das ist recht glatt und gefährlich im Winter dort herumzuturnen. Geplant wird mit gesammelten Holz eine Begrenzung zu machen und diese dann mit Split, Kies oder Rindenmulch als Treppe zu gestalten. Durch die Weise möchte ich mit Natursteinen einen natürlichen Weg anlegen damit wir dort die Wiese nicht kaputt machen wenn wir die Entern füttern gehen. Bei Sauwetter wird es dort schnell matschig und dann ist essig mit der Wiese.

Als weiteres Projekt steht ein selbstgebauter Sandspielplatz für unsere Kids an. Dieser dient mir auch als Materiallieferant um Erde aufzubessern :P

Ein Foliengewächshaus und ein Solardörrgerät steht auf dem Programm. Wenn ich schon mal anfange mit Holz am Spielplatz herumzubastlen, kann ich die anderen Dinge auch gleich zusammenklöppeln.

Pläne werden gerade von mir gepinselt, damit ich weiß was ich an Material dafür brauche.

In Kürze steht dann die Saatgutliste auf dem Programm, welche ich auch gerne hier vorstellen werde. Tips und Ratschläge sind hier auf jeden Fall seeeehr willkommen :)

Schneefreies Feld

Der Schnee ist fast weg und hat uns eine feuchtnasse Landschaft hinterlassen. Das Wetter ist beständig und nicht mehr kalt. Nach wochenlangem Schneetreiben und dicken Eisdecken, lässt sich die grüne Natur wieder blicken. Die Vögel sitzen in den kahlen Ästen und die Sonne wärmt den Boden auf. All das klingt nach einem schönen Spaziergang in der Natur.

…und so war es auch.

Wir mußte heute unbedingt mal wieder raus und sehen was bei uns hinterm Haus so los ist. Dort waren die letzten Wochen einige Nachbarn mit Ihren Langlaufski´s unterwegs. Seit gestern ist dort kein Schnee mehr und der Boden frostfrei. Nicht nur die Kinder, sondern auch unsere Enten fanden das auf der Wiese stehende Wasser richtig spannend.

Der kleine Bach am anderen Ende des Grundstücks führt richtig viel Wasser, nachdem dort ein kleines Tal durchführt und all das Schmelzwasser abtransportiert. Die Kinder sind dann an der Brücke, über die es dann zum Wald geht, runter gehüpft und mußten dort im kühlen Nass spielen. Ein paar Steine wurden gefunden und auch „Pieksi“.

Pieksi hat uns nach dessen Fund den Rest des Spazierganges bis ins Haus begleitet. Dort wurde Pieksi gebadet und dann in einen Puppenstrampler gesteckt, damit es nicht friert….. das Stückchen Holz :) Unsere Mädls fanden eine kurze Wegbegrenzung und nannten diese nun Pieksi, die uns den Rest des Tages dann Gesellschaft leistete und sogar an unserem abendlichen Abendkreis der Familie teilnahm.

Hier nun ein paar Eindrücke aus unserem Spaziergang :) und natürlich Pieksi.

Petra mit Tiana

Unser Wald nähe unseres Dorfes

Robin auf der Brücke

Mädls im Bach

Bach nach Schneeschmelze

Das hier ist Pieksi :)

Pieksi 1

Pieksi 2

Wie schon geschrieben wollte ich nicht gleich über Erfolg oder Misserfolg meines Experimentes zur Gemüsebrühe berichten, da ich das Rezept erst ausprobieren wollte. Wie zu erwarten war, ist es aber ne ganz feine Geschichte, die ich auch lagern lässt und somit zur Vorratshaltung geeignet ist. Daher denke ich ist es auch eine sehr gute Option Gemüse „haltbar“ zu machen. Gerade bei Überschüssen die sich nicht unbedingt für anderes Dinge eignet lassen sich hier durch einkochen feine Suppenkreationen entwickeln.

Die Grundidee hierzu war, einfach vom Suppenbrühenersatz wie Brühwürfel, Pulver und Co. wegzukommen und kann eine salzreduzierte Variante darstellen. Wir hatten vor einigen Tagen Besuch von Freunden und standen vor dem Problem, dass es eine Glutenunverträglichkeit in der Familie gab. So nun wird da nicht unbedingt mit glutenhaltigen Produkten im eigentlichen Produkt gearbeitet, doch oft steht auf den Packungen dann noch drauf, es kööööönnte spuren von Gluten enthalten – was mitunter dann natürlich auch zu Problemen führen kann.

Darüber hinaus sind gerade die Bioversionen der Suppenbrühen in Pulverform seeeehr salzhaltig, da hier oft statt mit Glutamaten dann mit Salz Geschmack rein gebracht werden soll. Ende vom Lied ist, das Gericht schmeckt dann salzig und ansonsten irgendwie leer.

So, gesagt getan….. Rezept gesucht und los ging die Kocherei.

Mit Erfolg.

Je weiter man die Suppe einreduziert, lässt sich diese dann auch sehr gut zum würzen benutzen. Hierzu am besten dann in Eiswürfelform einfrieren. Zum Portionieren eignen sich Marmeladengläser sehr gut, denn wenn diese dann in 100-250ml abgefüllt sind hat man viele Portionen. Denn einmal geöffnet muss diese dann in 1-2 Tagen auch verbraucht werden sonst fängt die Brühe an zu müffeln.

Rezepte gibt´s im Internet viele….. und muss durch herum probieren noch eines finden, dass ich hier auch noch vorstellen möchte :)

Happy New Year 2011

Das neue Jahr ist nun schon ein paar Tage alt und es ist noch nicht zu spät allen Lesern an dieser Stelle noch ein gutes Neues und erfolgreiches Jahr 2011 zu wünschen. Das letzte Jahr ging mit vielen Veränderungen bei uns zu Ende und hatten viele neue Erfahrungen im alten Jahr sammeln dürfen. Die letzten Monate waren geprägt von der Eingewöhnung mit unserem neuen Erdenbürger in unserer Familie und haben daher unseren schönen Blog hier etwas vernachlässigt.

Wir möchten uns hier nun aber zurück melden und das neue Jahr mit neuen Projekten und Ideen starten.

Das Gartenjahr beginnt erst in einigen Wochen, dennoch gibt es noch viel zu tun und zu planen. Darauf freuen wir uns schon und sind gespannt was dieses Jahr noch so alles bringen wird.

Vor einigen Tagen habe ich ein neues Rezept für eine selbstgemachte Gemüsebrühe ausprobiert. Die erste Version wird noch einige Tage gelagert und dann getestet, ich bin gespannt ob sie den Geschmackstest überstehen wird :) Wenn dem so ist, dann gibt´s hier eine feine Anleitung dazu. Die gekauften Pulverbrühen sind mir meist viel zu versalzen als das ich davon eine vernünftige Suppe herstellen lässt. Wenn der Garten dann auch die Zutaten liefert, ist das eine feine Lösung um Gemüseüberschüsse für den Winter zu verarbeiten. Im Winter isst man ja bekanntlich am meisten Suppe.

Liebe Grüße und bis bald

Hier ist er nun endlich :-)

Geburtsbericht Tiana Susanne

Schon Wochen vor den beiden im Raum stehenden ETs hatte ich gut wirksame und schmerzhafte Wehen. Letzten Endes lief ich schon 2 Wochen vor Geburt mit 5 cm geöffneten Muttermund herum.
Der erste ET der laut 3x Ultraschall und Eisprung im Raum stand, war der 21.9.
Nachdem ich ja schon gut Vorwehen hatte und am 18.9. den kompletten Schleimpfropf verlor – gingen wir davon aus, dass es nicht mehr lange dauern würde.
Doch Pustekuchen…. Ich ging über diesen errechneten ET und plötzlich war es doch sehr wahrscheinlich, dass der richtige ET der 30.9. ist – der während des Ultraschalls in der 7. Woche berechnet wurde….
Die Warterei war nervenaufreibend gerade weil auch zwei Daten im Raum standen und am Ende war es kaum noch auszuhalten.

Anfang der ersten Oktoberwoche wurde es dann komplett ruhig – nicht mal mehr eine Wehe – gar nichts… und ich beschloss, dass das Baby jetzt drinnen bleiben kann ;-) Ehrlich, der ganze Druck fiel von mir ab und ich dachte so gar nicht mehr ans Baby kriegen – zumindest nicht mehr jede Minute *g*
Am 4.10. konnte ich Abends einfach nicht einschlafen – mein Mann schnarchte und das Baby tobte im Bauch
Also stand ich wieder auf und setzte mich ins Büro und arbeitete alles ab, was in meiner Firma noch so anstand. Gegen 3 Uhr morgens ging ich ins Bett und schlief wirklich gut und lange.
Ich denke, diese innere Unruhe war ein Vorzeichen ;-)

Am 5.10 schauten mein Mann und ich Abends noch X-Faktor ;-) Als die erste Runde vorbei war bekam ich sehr sehr leichte Wehen, wie Vorwehen. Ich wollte es mir mit meinem Mann dann noch „gemütlich“ machen, mein Gefühl sagte mir, es könne das letzte Mal vor der Geburt sein ;-)
Tja so weit, kam es dann leider nicht, denn ich verlor Fruchtwasser ;-) Mein Mann war erst mal ein wenig enttäuscht *lach* DAS hatte er sich nun aber anders vorgestellt *g*
Wehen hatte ich noch nicht wirklich, außer eben wie Vorwehen.
Ich rief die Hebamme an, dass es heut Nacht noch losgehen könnte und ich mich melde, wenn ich alle 2-3 Minuten Wehen habe.
Mein Mann lies mir die Wann ein, denn ich beschoss, das ganze mal zu beschleunigen. Kaum war ich aus der Wanne draußen, hatte ich dann auch Wehen und zwar im 2 Minuten Abstand ;-) aber eben noch gut auszuhalten.
Ich ging hoch ins hergerichtete Schlafzimmer und begab mich gleich vors Bett in den 4-Füßlerstand. Das war durchweg die einzige Position, in der ich mich wohl fühlte. Während der Wehen massierte mein Mann den unteren Rückenbereich und so war es wirklich gut auszuhalten.
Ich rief nach 15 Minuten die Hebamme an- da ich merkte, ich steh schon kurz vor den Presswehen.
Meine Hebi kam dann auch gute 20 Minuten später – da war der Muttermund natürlich schon komplett geöffnet und die Wehen eigentlich erst ab da so richtig schmerzhaft.
Die Pressphase tat zwar weh, war aber auch echt schön. Ich wusste genau, wann ich der Wehe nachgebe und wann ich flach atmen musste. Ich war mit meinem Baby eine totale Einheit und es brauchte keinerlei Hilfe von außen.
Nach einigen Presswehen glitt Tiana dann wie von selber aus mir heraus. Die Wehen habe ich nur veratmet, aber ich musste nicht wirklich mit pressen.

Tiana erblickte um 00.05 das Licht der Welt – ziemlich genau 1 Stunde und 5 Minuten nach meiner ersten richtigen Wehe.
Das Anlegen klappte sogleich und gemessen und gewogen wurde sie erst am Abends des laufendes Tages: 52 cm und 3260 Gr – alles in allem sehr zart und definitiv nicht übertragen, so viel Käseschmiere hing dran.

Wir sind alle sehr glücklich, über diese wundervolle, schnelle und doch schmerzarme Geburt und das unser kleiner Engel gesund und munter ist!
Und hier nun ein paar Fotos:

am Tag der Geburt

Mit Papa:

Mit Mama:

Geschwisterfotos:

1. Ausflug mit dem Auto:

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